Willkommen zum Jubiläum 50 Jahre Buremusig Engelburg - DAS Fest vom 24.-25. Januar 2026

Übersicht der Themen
50 Jahre Musik, Leidenschaft und Legenden – Die «Buremusig Engelburg» feiert 2026 ihr goldenes Jubiläum mit einem Fest, das musikalische Höhenflüge, berührende Geschichten und internationale Konzertabenteuer verspricht. Von einer Formation mit ungeklärtem Gründungsjahr bis zu einem Gründungsmitglied, das immer noch aktiv spielt – dieser Verein ist gelebte Musikgeschichte. Am Festwochenende mit Auftritten von «Alpenblech» und weiteren Kapellen wird nicht nur gefeiert, sondern auch Danke gesagt – ein Event, das Musikfreunde auf keinen Fall verpassen sollten!
Erfahren Sie aktuelle Entwicklungen und News rund um das Jubiläumsfest.
Markus Studerus, ein Gründungsmitglied der Buremusig Engelburg, war von Anfang an als Bassspieler dabei - seit 50 Jahren.
Erfahren Sie mehr, wer für Vorbereitungen und Organisation des Jubiläumsfestes verantwortlich zeichnet.
Bald ist Zeit reif für Alpenblech! Erleben Sie am Samstagabend eine Formation, die mit Herz, Virtuosität und alpenländischem Feuer begeistert. Wer steckt hinter diesem unverwechselbaren Sound? Tauchen Sie ein, lassen Sie sich überraschen und erfahren Sie mehr über die Formation Alpenblech. die Sie am Samstagabend unterhalten wird.
Bereit für musikalische Gänsehautmomente? Lernen Sie die Blaskapelle Etzel-Kristall kennen, bevor sie am Sonntag die Bühne erobert.
Lernen Sie die Furtbächler Musikanten kennen – Ihre musikalischen Begleiter am Sonntag.
Freuen Sie sich auf die Räbschter Dorfspatzen, die am Sonntag für beste Unterhaltung sorgen.

Ein halbes Jahrhundert im böhmischen Stil
Im Januar 2026 feiert die «Buremusig Engelburg» ihr 50-jähriges Bestehen. Die organisatorischen Vorbereitungen für das goldene Jubiläum laufen auf Hochtouren und die Vorfreude ist bei allen Beteiligten gross.
In den 1970er-Jahren formierte sich in Engelburg eine Kleinformation mit besonderer Leidenschaft für den böhmischen Musikstil. Verschiedene Zeitungsberichte im Vereinsarchiv berichten zwar über diese Musikgruppe, aber als Gründungsjahr erscheinen 1974, 1975 und 1976. «Wahrscheinlich gehört das einfach zu einer Legende dazu, dass ihr Ursprung im Dunkeln liegt. Der Einfachheit halber feiern wir das 50-Jährige deshalb einfach zehn Jahre nach dem 40-Jährigen von 2016», so der Projektleiter Elia Ackermann lachend. Ausserdem sei der Eintrag des Vereins im juristischen Sinne sowieso erst viel später erfolgt, was aber in der Geschichte der Kapelle nur eine Formalität darstellt.
Gründungsmitglied immer noch aktiv
Ein Gründungsmitglied mit Jahrgang 1951 spielt immer noch aktiv in der «Buremusig Engelburg» mit: Der Tubist Markus Studerus unterstützt das Organisationskomitee mit seinem Wissen zur Vereinsgeschichte, da die im Dienstalter nachfolgenden Mitglieder nur etwa halb so viele Mitgliedsjahre vorweisen können, wie er es tut.
«Ein halbes Jahrhundert» ist nicht nur der Titel einer berühmten Polka, sondern auch mehr als genug Zeit für viele prägende Erlebnisse. Highlights waren sicher eine Mittelmeer-Kreuzfahrt, Tschechien als Ursprungsland des Musikstils oder die Kanada-Reise, für welche sämtliche Instrumente ins Flugzeug verladen werden mussten. In jüngeren Jahren spielte die «Buremusig Engelburg» Konzerte in Südtirol und Deutschland, die sie mit mehrtägigen Vereinsreisen verband.
Überregionale Botschafterin
Doch nicht nur im Ausland ist die «Buremusig Engelburg» aufgetreten, auch regional bestreitet die muntere Blaskapelle jedes Jahr mehrere öffentliche Auftritte. Auch am Radio ist sie regelmässig zu hören, und eingefleischte Fans besitzen auch die Tonträger. «Wir feiern am 24. und 25. Januar 2026 nicht nur uns selbst, sondern möchten mit diesem Fest auch unseren Unterstützern und Angehörigen etwas zurückgeben. Nach dem offiziellen Festakt am Samstagabend beehren uns deshalb die Profis von ‘Alpenblech’, während am Sonntag befreundete Kapellen aufspielen werden», so Ackermann weiter.
In einem halben Jahr heisst es «Showtime!» für das Jubiläumsfest, ein grosser Teil der Planung ist schon gemacht. Nun geht es mit den Vorbereitungen in die heisse Phase und die Vorfreude bei den Mitgliedern der «Buremusig Engelburg» steigt von Woche zu Woche.

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Interview mit Markus Studerus, Gründungsmitglied der Buremusig Engelburg
aufgezeichnet am 4.7.2025 in Engelburg
Markus, du bist als Gründungsmitglied nun 50 Jahre in der Buremusig Engelburg - Was war deine Funktion?
Ich war sehr jung, als ich zusammen mit 12-13 anderen Musikanten die Buremusig Engelburg (BuMu) gegründet habe. Dabei hatte ich keine Vorstandsfunktion, sondern war Mitspieler auf dem Bass.
Was war die Hauptmotivation, die BuMu zu gründen?
Der Initiator der BuMu war Roman Schmid. Seine Aufforderung lautete: "Komm, wir machen eine Buremusig." So bildeten wir aus der Musikgesellschaft Engelburg eine lockere Formation, die aus Freude an der böhmischen Musik zusammenfand. Als erstes haben wir Noten in Altnau aufgetrieben und damit die ersten Stücke einstudiert.
Wie viel übst du? Jeden Tag?
Ja, ich übe jeden Tag mindestens 20 Minuten. Nach einem Auftritt mache ich jeweils zwei Tage Pause, um die Muskulatur sich wieder erholen zu lassen.
Hast du immer schon Bass gespielt?
Ich kam mit 14 Jahren in die Musikgesellschaft Engelburg und spielte dort drei Jahre lang Ventilposaune, weil der Zug der Posaune für mich zu lang war und ich die tiefen Noten nicht spielen konnte. Danach wechselte ich für zehn Jahre auf das Bariton, was ich sehr genossen habe. Im Verlauf der Zeit ergab sich dann eine Vakanz auf dem Bass und ich wurde "freiwillig bestimmt", den Bass zu spielen. Seither liebe und spiele ich den Bass.
Was gefällt dir am Bass spielen?
Am Bass spielen gefällt mir besonders, dass ich der ganzen Musik den Boden geben kann, auf dem alle aufsetzen und miteinander Musik machen. Ich fühle mich sehr sicher auf dem Instrument und bin mit Stegreifmusik gross geworden. Das auswendige Spielen und das intuitive Musizieren liegen mir im Blut, und so kann ich mich in jeder Situation retten. Mein Vater hat bereits Bass gespielt, und so habe ich von ihm auch viel von der Liebe zum Bass mitbekommen. Neben der Tuba spiele ich auch Bassgeige, was dieses tolle Erlebnis ergänzt. Etwas negativ fällt zunehmend das Problem des Basses mit dem Gewicht und dem Transport auf. Früher hatte ich als Bauer viel Kraft und keine Probleme damit, aber im Alter wird es ein bisschen schwieriger.
Was ist besonders an der böhmischen Musik?
Die böhmische Blasmusik kommt vom Herzen, vom Inneren der Seele. Sie ist dabei ruhig und trotzdem dynamisch, manchmal beruhigend, manchmal anregend. Es gibt viele verschiedene Komponisten, die auch für Überraschungen in der Musik sorgen, also überraschende Wendungen, sodass es sehr spannend ist, dabei zuzuhören und diese Musik selbst zu spielen. Zusammengefasst ist böhmische Blasmusik für mich eine Herzensmusik und immer auch ein Genuss.
Was gefällt dir am besten an der BuMu?
An der BuMu gefällt mir am besten die Kameradschaft, die Zeit mit all den guten Musikern zusammen beim Spielen und auch danach. Besonders schätze ich auch die Zeit mit Ruth Cozzio und den damit verbundenen Drang und das Fieber, immer besser werden zu wollen, woraufhin wir es auch in die besten 10 Formationen der Schweiz geschafft haben. An der aktuellen Formation und Besetzung gefällt mir besonders, dass wir schöne und gepflegte Musik machen, coole Auftritte haben und viele junge Leute, insbesondere im Holzregister, dabei sind. Mir gefällt, dass wir auf jedem Register hervorragende Musiker haben und so keinen Schwachpunkt in der Formation aufweisen.
Welches war dein schönster Auftritt mit der BuMu?
Besonders lebendig in Erinnerung habe ich unsere Reisen mit der Kapelle nach Kanada, nach Tschechien und ins übrige Ausland. Diese Reisen sind unvergesslich und haben viel zur Verständigung mit anderen Kulturen beigetragen.
Wie lange möchtest du noch Musik machen?
Ich möchte so lange wie möglich mitmachen, solange ich einfach mitspielen und mithalten kann. Ich bin sehr motiviert, vor allem auch wegen meines Bass-Kollegen Roman, mit dem das Spielen einfach ein Riesenspass macht. Am liebsten würde ich möglichst lange Musik mit meinen Kolleginnen und Kollegen der BuMu machen, solange es die Gesundheit zulässt.
Lieber Markus, wir wünschen Dir noch viele schöne Stunden in der Buremusig Engelburg.
Interview geführt durch Stephan Schläpfer

26.08.2025 Jubiläumskomposition von Peter Laib begeistert bei erster Probe
Das Organisationskomitee des Jubiläumsfests hat den international bekannten Musiker der „Original Egerländer Musikanten“ und Komponisten, Peter Laib, mit einer Festkomposition beauftragt. Am 26. August 2025 wurde das Werk unter seiner Leitung erstmals geprobt.
Das Ergebnis: eine schwungvolle Polka, die nach Überzeugung aller Beteiligten zum Feiern einlädt und das Publikum bei der Uraufführung von den Sitzen reissen wird.
„Zwischen der ersten und der letzten Durchspiel-Version lagen Welten“, so zeigt sich der Komponist Peter Laib begeistert nach der Probe.
Neben den Musikanten profitierten auch die Dirigenten, die wertvolle musikalische und methodische Hinweise erhielten.
Mit dieser Jubiläumskomposition ist ein Werk entstanden, das den festlichen Anlass auf besondere Weise unterstreicht und ein Höhepunkt des Festes sein wird. Wir freuen uns riesig auf die Urauffühung am 24. Januar 2026 in Engelburg, wo Sie den jetzt noch geheimen Namen des Stücks erfahren werden.

Das OK-Team 50 Jahre Buremusig Engelburg
Nach der Zustimmung der Mitglieder hat sich das OK gebildet und am 26. April 2024 die Startsitzung ins Projekt "Jubiläumsfest 50 Jahre Buremusig Engelburg" durchgeführt.
Die Verantwortung für die Organisation des Jubiläumsfestes verteilt auf folgende Personen:
Elia Ackermann, Projektleitung
Charles Odermatt, Präsidium, Sponsoring
Daniel Forrer, Bau, Band Management
Guido Krüsi, Tombola, Sponsoring
André Peter, Finanzen
Stephan Schläpfer, Kommunikation

Alpenblech - Blasmusik vom Feinsten
Alpenblech steht für hochklassige Blasmusik mit Herz und Leidenschaft. Ihre musikalische Reise begann mit dem Ziel, traditionelle alpenländische Klänge in einem modernen, energiegeladenen Stil zu präsentieren. Mit präzisen Arrangements, virtuosen Soli und einem unverwechselbaren Sound begeistert die Band seit Jahren ihr Publikum bei Konzerten im In- und Ausland.
Ihre neueste CD „Im Glanz der Alpen“ ist ein Beweis für ihre musikalische Reife und Vielseitigkeit.
Live erleben kann man Alpenblech am Samstagabend, den 24. Januar 2026, beim Jubiläum 50 Jahre Buremusig Engelburg – ein Fest für alle Liebhaber echter Blasmusik.


Blaskapelle Etzel-Kristall – Klangvolle Tradition mit Herz
Seit ihrer Gründung im Jahr 1993 steht die Blaskapelle Etzel-Kristall für hochklassige böhmisch-mährische Blasmusik. Aus einer spontanen Idee entstanden, begeistert die Formation heute mit rund 20 Musikern aus der Zentralschweiz durch ihren charakteristischen, feinsinnigen Klang und musikalisches Können. Unter der Leitung von Toni Gräzer, Dirigent und Komponist, spielt die Kapelle mit Leidenschaft und Virtuosität Eigenkompositionen wie „Im schönen Euthal“ oder „Wir freuen uns“, sowie ausgewählte Stücke der klassischen Blasmusik.
Auftritte bei internationalen Festivals und Wettbewerben – etwa dem Südtiroler Blasmusikfestival oder der Europameisterschaft in Stuttgart – machen Etzel-Kristall zu einem musikalischen Botschafter der Region. Ob auf der Bühne oder beim Frühschoppen: Die Blaskapelle verbindet Qualität mit Lebensfreude – und berührt Publikum wie Musikfreunde gleichermassen.


Furtbächler Musikanten – Böhmische Klangkunst mit Seele
Die Furtbächler Musikanten stehen für leidenschaftliche Blasmusik, die Herz und Ohr gleichermassen berührt. Mit Wurzeln in der traditionellen böhmischen Musik vereinen sie musikalisches Können, kameradschaftlichen Geist und die Freude am Zusammenspiel.
Die Formation begeistert durch ihr harmonisches Klangbild, präzise Arrangements und Auftritte voller Spielfreude.
Ob beim Frühschoppen, auf der Bühne oder bei Festen – die Furtbächler Musikanten schaffen musikalische Momente, die verbinden. Ihre Musik lebt von Energie, Gefühl und dem Wunsch, ihre Zuhörer mit jedem Takt mitzureissen.
Räbschter Dorfspatzen – Fröhliche Töne aus dem St. Galler Rheintal
Die Räbschter Dorfspatzen stammen aus dem St. Galler Rheintal und verkörpern musikalischen Genuss mit fröhlichen Tönen und einem unverwechselbaren Stil.
Sie sind bekannt für ihre böhmisch-mährische Blasmusik, die nicht nur ins Ohr, sondern auch ins Herz geht. Die Kapelle überzeugt mit gepflegter Klangkultur, musikalischem Können und einer sichtbaren Leidenschaft für den gemeinsamen Auftritt. Ihre Musik verbindet Tradition mit Lebendigkeit, und ihre Konzerte sind Begegnungen, bei denen sich Zuhörer und Musiker gleichermassen getragen fühlen. Die Räbschter Dorfspatzen schaffen es, mit jedem Takt Freude zu verbreiten und mit ihrem typischen Charakter dem St. Galler Rheintal eine musikalische Stimme zu verleihen.
Wenn du sie einmal live erlebst, weisst du: Das ist Musik, die das Herz tanzen lässt.

